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Naziaufmarsch am 04.09. in Dortmund verhindern!
. - 26.07.2010 13:42

Den Naziaufmarsch am 04.09. in Dortmund verhindern.

Ein verdrehter Antikriegstag

F�r den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis erneut europaweit zum so genannten �Nationalen Antikriegstag�. Die seit 2005 j�hrlich stattfindende Demonstration ist f�r die extreme Rechte ein g�nstiger Anlass, um unter dem Deckmantel des �Pazifismus� ihren Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus zu propagieren. Vom Geschichtsrevisionismus gar nicht zu sprechen: Die Neonazis leugnen bis heute konsequent die historische Tatsache, dass mit dem Angriffskrieg der deutschen Nationalsozialist_innen gegen Polen der Zweite Weltkrieg begann.
Der Gedenktag am 1. September erinnert eigentlich an den �berfall Deutschlands auf Polen. Mit diesem Angriff wurde der 1. September 1939 zum Beginn des deutschen Vernichtungskrieges. Der �Antikriegstag� ging dann aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor, die gerade mit Blick auf die Wiederbewaffnung Deutschlands unter dem Motto �Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!� zu Aktionen aufrief.

Das �Event� der �Autonomen Nationalisten�

Einige Zeit lang schien es, als w�rde sich dieser Neonazi-Aufmarsch unter Federf�hrung der Dortmunder �Autonomen Nationalisten� zu einem wichtigen Tag im Kalender der aktionsorientierten extremen Rechten entwickeln, da bei dem Aufbau dieses Ereignisses besonders auf den �Event-Charakter� Wert gelegt wurde. W�hrend zum ersten Aufmarsch 2005 circa 200 Neonazis erschienen, wuchs die Zahl bis 2008 auf 1100 an. Das Gewaltpotential bei Aufm�rschen der Dortmunder Neonazis hat in dieser Zeit massiv zugenommen; 2009 etwa �berfielen circa 400 Neonazis aus einer Spontandemonstration heraus die 1. Mai- Demonstration des DGB.

Diese Erfolgsgeschichte erfuhr im letzten Jahr einen empfindlichen Einschnitt. Denn 2009 ist es gelungen, den Mythos des �Nationalen Antikriegstags�, den die Dortmunder Neonazis in jahrelanger europaweiter Mobilisierungsarbeit versucht hatten aufzubauen, erfolgreich zu besch�digen. In der Stadt kam Einiges in Bewegung, und letztlich gestaltete es sich f�r die Polizei durch die zahlreichen Gegenaktivit�ten zu schwierig, den Schutz f�r die Nazidemonstration zu gew�hrleisten. Der �Nationale Antikriegstag� blieb somit weit hinter den Erwartungen der Nazis zur�ck, die mit ansehen mussten, wie ihre �Erfolgsstory� in einer Kundgebung buchst�blich stehen blieb. Doch das letztj�hrige Debakel hindert die Dortmunder Autonomen Nationalist_innen nicht daran, weiterhin an der Etablierung eines �Nationalen Antikriegstages� festzuhalten. F�r dieses Jahr haben die Dortmunder Neonazis an drei Tagen rund um das erste Septemberwochenende (3.,4.,5. September) Aktionen und Veranstaltungen angemeldet und die europaweite Mobilisierung ist in vollem Gange.

Dortmund � ein �Labor�?

Weiterhin gibt es in Dortmund eine aktive und gef�hrliche Naziszene.
Dortmund ist mittlerweile eine Hochburg der sogenannten �Autonomen Nationalisten� in Deutschland geworden. Durch den permanenten Zuzug von Neonazi-Kadern aus anderen Regionen ist hier so etwas wie ein �Labor� f�r diejenigen Neonazis entstanden, die versuchen einen neuen aktivistischen und militanten Stil in der Neonaziszene zu etablieren. Die sogenannten �Autonomen Nationalisten� haben sich Kleidungsstil und Aktionsformen der linksradikalen Autonomen angeeignet und dabei v�lkisch und nationalsozialistisch umgewandelt.

In den vergangenen Monaten lie� die Dortmunder Naziszene ihren Frust �ber das eigene Versagen in 2009 vor allem an den Nazigegner_innen, derer sie habhaft werden konnten, aus. Besonders hart traf es eine Familie im Stadtteil Dorstfeld, die von dort ans�ssigen Nazis derartig terrorisiert wurde, dass sie sich schlie�lich gezwungen sah, aus dem Stadtteil fortzuziehen.

Der Neonazismus und die Stadt

F�r einen handfesten Skandal sorgte der ehemalige Chef der Feuerwehr Dortmund, heutiger Leiter eines stadteigenen Institutes f�r Feuerwehrtechnik und langj�hriges Mitglied der SPD: Klaus Sch�fer. Nachdem er Ende April als Teilnehmer einer Neonazikundgebung in Erscheinung trat, konnten Antifaschist_innen in Erfahrung bringen, dass Sch�fer bereits seit einiger Zeit aktives Mitglied der Dortmunder Naziszene ist und beispielsweise auch an der Kundgebung am 5. September 2009 teilnahm. Auch wenn Sch�fer umgehend suspendiert wurde, zeigt sich hier deutlich, dass Neonazismus in Dortmund l�ngst nicht nur ein Jugendph�nomen ist.

In der Dortmunder �ffentlichkeit hat sich seit letztem Jahr Einiges bewegt. Den Naziaufmarsch haben viele Akteur_innen gegen Rechts als Aktionsfeld genutzt. Am 5. September fand eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, die dazu beitrugen, dass der Handlungsspielraum der Nazis stark eingeschr�nkt wurde. Zu einem aktiven Vorgehen gegen den Aufmarsch der Nazis konnten sich viele dieser Akteur_innen jedoch nicht durchringen; es wurde auch dann noch an Veranstaltungen festgehalten als l�ngst klar war, dass die Nazis sich weitab von diesen im Hafen treffen w�rden.
Weiterhin problematisch ist zweifellos die Herangehensweise der offiziellen Stellen. W�hrend Stadt und Polizei mit jahrelanger Versp�tung aufgefallen ist, dass Dortmund ein Naziproblem hat, gefallen sich die verantwortlichen Amtstr�ger_innen in ihrer neuen Rolle als �K�mpfer_innen gegen Rechts�. So glaubt der Sonderbeauftragte der Stadt f�r �Vielfalt, Toleranz und Demokratie�, Hartmut Anders-Hoepgen inbr�nstig: �Dortmund ist eher eine Hochburg des Widerstands gegen Rechts.� Substantielles Engagement gegen Neonazis ist von diesen Leuten jedoch nach wie vor nicht zu erwarten. Eine Menge Geld hat die Stadt Dortmund zuletzt in die Erstellung einer Studie �ber die Dortmunder Naziszene gesteckt. Das Resultat war mehr als d�rftig: �ber die Verfasstheit der Neonaziszene liefert die Studie keine Erkenntnisse; die Arbeit von Antifa-Gruppen wird v�llig ausgeblendet.

Auf zu neuen Taten!

Gerade die Arbeit linker Antifa-Gruppen hat dazu beigetragen, dass die Dortmunder Naziszene deutlich weniger frei agiert als noch vor zwei Jahren.
Mit regelm��igen Aktionen wie dem Gedenken an Thomas Schulz und den Protesten am Antikriegstag ist es gelungen, das Naziproblem zum Thema zu machen. Doch auch abseits solcher Events findet eine kontinuierliche Arbeit statt. Zuletzt gr�ndeten Dortmunder Antifa-Gruppen das �Dortmunder Antifa B�ndnis�, um diese Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

F�r den September gilt es nicht nur an all dies anzukn�pfen, sondern auch mit gemeinsamer Anstrengung einen weiteren Schritt dahin zu gehen, dass ein Nazi-Event wie der �Nationale Antikriegstag� in Dortmund keine Zukunft hat. Das S4-B�ndnis ruft dazu auf, am ersten Septemberwochenende nach Dortmund zu kommen und gegen den Naziaufmarsch auf die Stra�e zu gehen!

*Auf zu neuen Taten! � Dem Naziaufmarsch am 4. September in Dortmund entgegentreten.


Weitere Infos gibt es auf  http://s4.blogsport.de/ und auf  http://dortmundquer.blogsport.de/
 

Read more about: anti-fascisme / racisme europa

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vertaling en samenvatting 
Twente - 28.07.2010 15:37

Zoals jullie zien is dit echt een enorme lap tekst om te vertalen, dat ga ik nu dus ook niet doen.

het komt erop neer dat op 4 september een nazi demo gestopt moet worden in Dortmund, de nazis mobiliseren door heel europa en deze demo wordt al sinds 2005 jaarlijks georganiseerd.
Wees erbij, steun onze duitse vrienden en geef fascisme ook in Duitsland geen ruimte om hun gal te spuwen.

Zij lopen deze demonstratie trouwens om de aanval van Duitsland op Polen op 1 september 1939 te herdenken.
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