Politische Gefangene in Hungerstreik getreten imc athens - 07.10.2004 12:42
Politische Gefangene in Hungerstreik getreten Am 17.9. , wurde auf der Mauer des Gerichtsgeb�udes, der wei�en Zellen des Koridalos-Gef�ngnisses ein doppelter Zaun angebracht, so dass f�r die vermeintlichen Mitglieder des "17. November"-Guerilla Gruppe der Horizont nicht mehr sichtbar ist. Sie weigerten sich in einen anderen Fl�gel des Gef�ngnisses verlegt zu werden und wurden in ihre Zellen zur�ck gedr�ngt. Am 18.9. beschlossen sie den �u�ersten Weg des Protests einzuschlagen: sie w�rden in Hungerstreik treten, einer nach dem anderen, jeden Samstag eineR. Da es das Gericht verpa�te, ein politisches Verfahren einzuleiten, forderten sie nur, dass man sie wie jeden anderen Insassen nach dem Strafgesetzbuch behandeln sollte und sie nicht mehr in diesen grauen Gr�bern zu isolieren mit Kommuniktionsrestriktionen, sogar mit ihren Anw�lten. Der Zustand der politischen Gefangenen ist sehr ernst und es gibt viele Proteste gegen die speziellen Haftbedingungen doch der griechische Staat stellt sich immer noch taub. [Indymedia Athen ] Sie wurden von der Anti-Terrorismus Einheit f�r viele Tage isoliert und es war ihnen nicht erlaubt ihre Anw�lte zu kontaktieren, wurden schickaniert, bedroht und manchmal sogar geschlagen. Es wurde ihnen auch abgef�lltes Wasser, Saft und Kaffee mit seltsamem Geschmack gegeben, was ihnen starke Kopfschmerzen bereitete, sie verloren teilweise das Ged�chtnis und auch Sorgen und Panikattacken verursachten einen schwachen Willen. Die meisten von ihnen wurden dazu gezwungen vorgefertigte Aussagen zu unterschreiben, einige wurden l�nger als 40 Stunden wach gehalten indem sie bedroht oder verh�rt wurden, w�hrend das gerichtliche Grunds�tze wie: �schuldig bis zur bewiesenen Unschuld� und �durch Schuld kann keine andere Schuld bewiesen werden� wurden nicht ernst genommen. Savvas Xiros wurde schwer verletzt mehrere Tage in einem Krankenhaus festgehalten ohne Chance seinen Anwalt oder seine Verwandten zu kontaktieren (der sich damit abfinden musste, dass er seine Profession nicht aus�ben durfte), er wurde beobachtet, gefoltert und verh�rt. Vasilis Tzortzatos wurde �berall brutal geschlagen und musste sich ausziehen; es wurden ihm auch �ber mehrere Monate Pillen verabreicht. Von den 2,5 m� gro�en Zellen der Anti-Terrorismus Einheit wurden sie in einen speziellen Fl�gel des Koridalos-Gef�ngnisses verlegt. Dort, im Isolationstrakt wurden sie in eine feuchte und faulig riechende 10m�-Zelle gesperrt, au�er, wenn sie im �Hof� spazieren gehen konnten, einem 40 m� gro�en, 10 m tiefen Loch. Es wird ihnen nicht erlaubt an Workshops teilzunehmen oder in die B�cherei zu gehen und wenn es keine Reaktionen gegeben h�tte (von au�erhalb und innerhalb des Gef�ngnisses) h�tte man ihnen nur gestattet einzeln in den �Hof� zu gehen. Nach dem Appell sollen die politischen Gefangenen in einen spezialen Fl�gel des Larissa-Gef�ngnisses verlegt werden, der f�r �Terroristen� reserviert ist (wen immer man mit dieser Bezeichnung definiert). Dort herrschen nicht nur schlechtere Haftbedingungen sondern dort werden sie auch weit von ihren Anw�lten, Freunden und Familien entfernt sein.
http://www.indymedia.org/pt/2004/10/111978.shtml |